...Dresden ist schön im Watzke

Watzkes Monatswurst im Oktober

Die Geschichte einer ganz besonderen Monatswurst

Es war einmal vor langer, langer Zeit. Damals, wo eh alles besser war. Die Sonne heller, der Himmel blauer und das Bier stärker. Da begab es sich, dass Oberwurstmeister zu Watzkes Wurstküche, den eine tiefe Kümmernis plagte, im Traum eine Erleuchtung zuteilwurde. Da ihm wohl ausnahmsweise die Ideen ausgingen, quälte ihn sein Gewissen, wie er es denn nun anstellen soll, die Gaumen der Stadt mit seinen einzigartigen und hochgelobten Kreationen weiterhin bei Laune zu halten. Der Traum hieß ihn alle Gefährten der Watzke Schaar vom Küchenjungen bis hin zur Haushofmeisterin zusammenzurufen und zu befragen, nach welch herrlichen Wurstschöpfung diesen der Sinn stünde.

Und so sandte er Boten in alle vier Himmelsrichtungen aus, um Kunde von dieser Idee zu verbreiten. Unter dem Motto: „Löschst du mir den Durst, so brat ich dir die Wurst“ wartete er drei Jahre, drei Monate, drei Tage und drei Bier auf wohlfeile Ideen.

Und dann war es soweit! Unter den unzähligen Vorschlägen, die sich da hervortaten, hatte es ihm einer ganz besonders angetan. Diesem gestand er dann auch nach reiflicher Überlegung den Sieg zu. Der junge Recke Tino vom Ballhaus zu Watzke, ein grobschlächtiger Bursche von einfacher Geburt doch dem Herzen am richt‘gen Fleck, ersann eine Wurst die ihresgleichen unter den Würsten dieser Welt suchte und alles bisher Dagewesene am Wursthimmel in den Schatten stellen sollte. Eine Wurst, die so einfach wie genial schon beim Klang Ihres Namens, das Wasser in Strömen den Gaumen hinabstürzen lies:

Bacon Jalapeño Bratwurst

Doch zunächst verstand es sich von selbst, den aufstrebenden Burschen einer Prüfung zu unterziehen. Also stellte ihn der Oberwurstmeister auf die Probe: Ob jener denn wisse, was er sich da eigentlich erdacht hat? Welche Mühsal es kostet, solch eine Delikatesse zu bereiten?
Tino vom Ballhaus sollte sich einen Tag lang als Würstellehrling unter Anleitung des Großmeisters im Heiligtum der ersten Dresdner Wurstküche – einer der vier Watzkeprovinzen an seiner eigenen Kreation versuchen. Und das sah dann wie folgt aus:

Tino vom Ballhaus und die Bacon Jalapeño Bratwurst

Ein Herbstwursttraum

Schon früh am Morgen noch bevor der erste Sonnenstrahl das Land berührte, der erste Vogel sein Lied anstimmte oder auch nur ein Bier den Tresen verlies, stand Wurstknappe Tino bereit für die Prüfung seines Lebens. Der Schöpfung seiner Wurstidee.

Nach dem Ersinnen eines passenden Rezeptes durch den Meister und dem Zusammentragen der edlen Gewürze unterzog sich der Knappe der fachgerechten Anweisung und folgte den Worten des Meisters. Über das Zerkleinern der Ingredienzien, dem Wolfen der Masse und dem Mischen des Bräts – Tino verstand es sehr wohl den Anweisungen des Oberwurstmeisters Folge zu leisten und genügte den Anleitungen… wie es eben ein blutiger Anfänger nur konnte – Und auf gut schwäbischer Manier “Nichts gesagt ist Lob genug“!  ließ es der Meister geschehen.

Nach getanem Tageswerk warf sich der erschöpfte Recke Tino vom Ballhaus an den Tresen, um das Ergebnis seiner Stunden währenden Mühen zu erwarten. Denn noch musste die Wurst gegart werden. Und etwas später war es tatsächlich so weit: die erste Bratwurst der Bratwürste wurde zunächst auf einem recht einfach anmutenden Tellerchen überreicht. Doch der Schein trog, denn was die Darbietung nur in zartem Ansatz vermochte, schaffte der erste Bissen.

Die Bratwurst die fortan nur noch „Tinos Bacon Jalapeño Bratwurst™“ genannt werden durfte, war ein Feuerwerk an Genussfreude! Kostbare Zutaten bestens aufeinander abgestimmt. Eine Hymne an die Wurstgötter. Die zart salzige, vollmundige Note des Bacon untermalt von einer fruchtig leichten Schärfe in der Wurst mit exquisiter Textur, wie man es sich von einer Bratwurst nur wünschen kann. 

 

Nun musste nur noch ein ansehnliches Gericht um diese herrliche Kreation geschaffen werden, dass der Wurst gerecht wird, um den Platz im Olymp der 12 Monatswürste einzunehmen.

Nach dem die frohe Kunde verbreitet war, standen die Leute bereits vor Morgengrauen Schlange, soweit das Auge reichte und noch ein paar Meter weiter. Und wenn die Monatswurst noch nicht alle ist, so könnten Sie einer unserer glücklichen Gäste sein, die noch in den Genuss dieser besonderen Wurst im Oktober in allen Watzke Restaurants kommen…

Nur solange der Vorrat reicht und am besten mit dem Bier des Monats, unserem Festbier, zusammen genossen!