Monatsbier im September

Farbe: nussbraun

Geruch: malzaromatisch, dezenter Hopfengeruch

Geschmack: malzblumig, leichte Karamellnote

Biergattung: untergäriges Vollbier

Stammwürze: 14,5 °Plato

Alkoholgehalt: 5,4 Vol. %

 

 

Seit 1996 gibt es die moderne Hausbrauerei im Ball- und Brauhaus Watzke direkt am Micktener Elbbogen.

Hier wird´s mit Liebe gebraut und kundig gezapft. Neben unseren zwei Stammbieren, dem Altpieschner Spezial mit leichter Karamellnote und dem herben Watzke-Pils, hält der Brauer jeden Monat eine neue Überraschung für Sie bereit: unser Monatsbier!

Werfen Sie einen Blick direkt in den Sudkessel, entweder bei einer Brauereiführung oder auf unserer Skala. Anhand dieser erkennen Sie den aktuellen Stand unseres Monatsbieres.


Brauvorgang

Unser Haus verfügt über eine moderne Hausbrauerei. Wir stellen darin nur unfiltriertes, naturtrübes Bier her, welches natürlich nach den Richtlinien des deutschen Reinheitsgebotes von 1516 gebraut wird.

Unser Braumeister verrät: Bierbrauen ist im Grunde genommen ganz einfach. Man braucht dazu Hopfen, Malz, Hefe und Wasser. Dazu ein paar Behältnisse und etwas Geduld. Allerdings ist es schon wesentlich schwieriger, ein wirklich gut schmeckendes Bier zu brauen.

Wie entsteht Malz?

Zum Mälzen braucht man Getreide. Normalerweise wird Braugerste (Pilsener, Export, Bock, Alt, Kölsch, Lager) verwendet, es geht jedoch auch mit Weizen (Weizenbiere), Dinkel (Dinkelbiere, sehr selten) oder auch mit Roggen (das ist am schwersten zu brauen, deswegen auch sehr selten). Man feuchtet das Getreide an und lässt es keimen. Dabei wird ein Teil der Stärke des Getreides in Zucker umgewandelt und es entsteht Grünmalz. Beim anschließenden Darrvorgang (Rösten) kann man das Malz hell (bei etwa 80 °C, ergibt helle Biere) oder dunkel (bis 105 °C, ergibt dunkle Biere) darren. Wenn das Malz über offenem Feuer gedarrt wird, entsteht ein rauchiger Biergeschmack. Zu guter letzt wird das fertige Malz geschrotet und damit die Maische angesetzt.

Was ist eine Maische?

Hier kommt das Brauwasser ins Spiel. Im sogenannten Maischebottich wird das Malzschrot mit dem Brauwasser vermischt und auf 50-60 °C erhitzt. Diese Mischung nennt man dann Maische. Bei diesem Vorgang wird noch mehr Stärke in Zucker umgewandelt. Beim anschließenden Filtern entsteht die Würze.

Wann kommt Hopfen dazu?

Jetzt. Die Würze wird zusammen mit dem Hopfen bei rund 100 °C gekocht, gefiltert und dann abgekühlt. Der Hopfen bewirkt außer einer Verbesserung der Haltbarkeit auch den typischen Biergeschmack und je nach Menge auch den typisch herben Geschmack von Pilsener Bieren.

Wofür braucht man Hefe?

Die Hefe lässt die Würze gären, damit aus einem Teil des Zuckers Alkohol und Kohlensäure entsteht.
Nach diesem Vorgang wird in der Regel die Hefe wieder herausgefiltert, es entstehen klare Biere.
Ausnahmen sind die Hefeweizenbiere, Kräusenbiere und meistens die Biersorten der Hausbrauereien.

Wann kann man endlich trinken?

Jetzt. Prost!